Geprüfte/r Fachhauswirtschafter/in

Der/Die Fachhauswirtschafter/in ist ein Fortbildungsberuf auf der Grundlage von § 53 Berufsbil­dungsgesetz, der aufbauend auf den Kompetenzen, wie sie in der Ausbildung zum/zur Hauswirt­schafter/in erworben werden, angelegt ist.

Fachhauswirtschafter/innen übernehmen die hauswirtschaftliche Versorgung und Betreuung von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen. Sie arbeiten zielorientiert mit einem fördernden und unterstützenden Ansatz. Fachhauswirtschafter/innen arbeiten mit einem hohen Grad an Selbst­ständigkeit.

Fachhauswirtschafter/innen verfügen über Handlungskompetenzen in folgenden Bereichen:

  • Alltag fördernd gestalten und individuelle Betreuung gewährleisten
  • hauswirtschaftliche Leistungen gestalten und verantworten
  • hauswirtschaftliche Versorgung sicherstellen und bei der Haushaltsführung unterstützen grundpflegerische Notwendigkeiten erkennen und Maßnahmen durchführen.
  • Mögliche Einsatzbereiche:
  • Wohngruppen und Wohngemeinschaften von Menschen mit Pflegebedarf Tageseinrichtungen und Betreuungsangebote für Menschen mit Pflegebedarf
  • in sozialen Diensten und Einrichtungen an Arbeitsplätzen, in denen Betreuung, Pflege und Hauswirtschaft das Anforderungsprofil kennzeichnen.

Zugangsvoraussetzungen sind der Berufsabschluss Hauswirtschafter/in und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung als Hauswirtschafter/in oder mindestens sechs Jahre Berufspraxis im hauswirtschaftlich-pflegerischen Bereich und in der Betreuung.

Die Prüfung wird mit einem Lehrgang mit ca. 750 Unterrichtsstunden bei einem qualifizierten Bildungsträger vorbereitet. In der Regel findet die Fortbildung berufsbegleitend statt. Der Lehr­gang beinhaltet ca. 200 Stunden praktische Tätigkeit und Unterricht im betrieblichen Umfeld.

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